Berichterstattungsrichtlinien für Gewinn- und Verlustdaten (P&L)
Die Richtlinien für die Datenberichterstattung von STR wurden zum Zweck der Abstimmung mit der 12. überarbeiteten Ausgabe des Uniform System of Accounts for the Lodging Industry („USALI“) ausgearbeitet.
Die Richtlinien entsprechen, soweit möglich, USALI, mit dem Sinn und Zweck, bei der Bewertung die besten Praktiken anzuwenden und Einheitlichkeit bei den Leistungsdaten zu gewährleisten.
Sollten Sie Fragen haben oder weitere Hilfe benötigen, erreichen Sie uns unter support@str.com oder hotelinfo@str.com.
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Berichterstattung über den Umsatz der Abteilungen
Wenn ein Paket mehrere Dienstleistungen umfasst (z. B. Zimmer, F&B, Spa), verteilen Sie den Umsatz auf jede relevante Abteilung basierend auf dem Wert jedes einzelnen Elements. Nur der Zimmeranteil sollte als Umsatz für Zimmer ausgewiesen werden; andere Komponenten müssen ihren jeweiligen Abteilungen zugeordnet werden.
*Für weitere Details zur spezifischen Berichterstattung für All Inclusive wenden Sie sich bitte direkt an STR.
Servicegebühren: Nur im Umsatz berücksichtigen, wenn nicht an das Personal verteilt.
Abteilung:
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ZimmerErlöse aus der Vermietung von Gästezimmern im Hotel, ohne Rabatte und Preisnachlässe. | Nicht erschienen Servicegebühr (wenn nicht zwischen den Mitarbeitern verteilt) | Resort-/Ziel-/Stadtgebühren: Diese müssen immer als sonstige Einnahmen und nicht als Zimmerumsatz gemeldet werden. |
LebensmittelAlle Verkäufe von Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken zum Verzehr durch Kunden. | Beinhaltet Kaffee, Milch, Tee und Erfrischungsgetränke. Umsätze aus Lebensmitteln von Veranstaltungsorten, Banketten und Catering, Zimmerservice, Minibar und anderen Lebensmitteln. | Trinkgelder und Servicegebühren (wenn sie an Mitarbeiter zugewiesen werden): Diese sollten immer vom Umsatz ausgeschlossen werden. |
GetränkeErlöse aus dem Verkauf von alkoholischen Getränken (einschließlich Bier, Wein und Spirituosen). | Veranstaltungsorte, Zimmerservice, Bankette und Konferenzgetränkecatering
| Pakete aus dem Bereich Non-Beverage
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Andere Lebensmittel und GetränkeVerkauf von Nahrungsmitteln, die nicht in die Kategorie Speiseraum-, Bankett/Catering-, Zimmerservice- oder Minibarerlöse fallen. | Funktionsräume und -einrichtung, audiovisuelle Medien, andere Erlöse aus Lebensmitteln und Getränken Funktionsraumvermietung und die von audiovisuellen Medien (A/V) sind „sonstige Umsätze“, da sie Lebensmittel und Getränke für Events unterstützen, jedoch nicht direkt Lebensmittel- und Getränkeverkauf sind; sie sind nicht verzehrbare Services (Raumvermietung, Equipment), oft im Zusammenhang mit Banketten. | |
Golf
| Golf-Runden Green Fees Cart-Vermietung Einzelhandel Mitgliedschaft | Nur Umsatz aus Abteilungen einbeziehen, die vom Hotel betrieben werden. Miete/Provision von Drittanbietern, die als sonstige Einnahmen (Netto) ausgewiesen werden. |
Wellness | Behandlungen, Salon, Einzelhandel
| Nur Umsatz aus Abteilungen einbeziehen, die vom Hotel betrieben werden. Miete/Provision von Drittanbietern zählt als sonstige Einkünfte (Netto).
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Andere betriebliche Abteilungen
| Parken, Telekommunikation, Minibar Bei Hotels mit geringen Einnahmen aus Casino/Gaming zeichnen Sie die Ausgaben wie bei den anderen betrieblichen Abteilungen auf. (S. 102 USALI 12. Auflage). | Nur Umsatz aus Abteilungen einbeziehen, die vom Hotel betrieben werden. Wenn Drittanbieter Einnahmen aus Miete/Provisionen haben, werden diese als sonstige Einnahmen (Netto) ausgewiesen. |
Sonstige Einnahmen
| Resortgebühren, Stornogebühren, Sonstiges
| Umsatz aus Zimmern, F&B oder betriebenen Abteilungen Steuern |
Ausgaben
Alle Ausgaben erfordern eine Aufschlüsselung zwischen Arbeitskosten und allen anderen Ausgaben. Arbeitskosten können in separate Posten oder als Gesamtsumme aufgeschlüsselt werden: Gehälter und Löhne, Lohnsteuern und Sozialleistungen, Gehälter und Löhne der Executive Lounge, Lohnsteuern und Sozialleistungen der Executive Lounge.
Für vollständig ausgelagerte Abteilungen berichten Sie nur die Nettokommission oder Miete als sonstige Einnahmen. Führen Sie nicht die Erlöse und Ausgaben von Drittanbietern in den Abteilungszeilen auf.
Die folgenden Posten dürfen nicht bei den Abteilungs- oder Betriebskosten berücksichtigt werden, unabhängig von der Abteilung:
- Eigentümer-spezifische Ausgaben (z.B. Anlagenmanagmentgebühren, Finanzierungskosten, Einkommensteuer, Abschreibungen, Amortisierung)
- Kapitalverbesserungen oder Investitionsausgaben (z.B. große Renovierungen, neue Ausstattung, Austausch)
- Steuern, die im Auftrag von Behörden erhoben werden (z.B. VAT/GST).
- Marken- und Hotelbetreibergebühren (diese werden nicht in einer separaten obligatorischen Tabelle erfasst).
- Ausgaben im Hinblick auf andere Abteilungen (zugewiesen zur richtigen Abteilung)
- Erlöse aus oder Ausgaben für Anlagen, die von Drittanbietern betrieben werden (sollten nur als sonstige Einnahmen (Netto) ausgewiesen werden)
Diese Prinzipien gelten durchgehend in allen Abschnitten, es sei denn es ist ausdrücklich anders vermerkt.
Abteilung:
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ZimmerAufwendungen für Zimmer operativer Ressorts beinhalten Arbeitskosten, wie Löhne und Gehälter für das Empfangspersonal, die Raumpflege, Reservierungen, Hoteldiener und Wäscherei sowie Sozialleistungen. | Arbeitskosten (einschließlich Arbeitskosten für die Executive Lounge) Alle Kosten, die mit einem zentralen Reservierungssystem verbunden sind, wie z.B. Gebühren, die für Kettenreservierungsdienste gezahlt werden. | Ausgaben, die mit F&B, dem Spa oder anderen nicht auf Zimmer bezogenen Services verbunden sind. Franchisegebühren für die Lizenzierung oder Nutzung von Hotel-Branding und -namen; der Name wird unter Sales und Marketing erfasst (einschließlich der Kosten, die mit dem Recht, einen Markenname zu führen, verbunden sind) |
Lebensmittel und GetränkeDie Ausgaben des Bereichs Gastronomie beinhalten die Kosten für verkaufte Produkte (Speisen und Getränke), Arbeitskosten und zugehörige Leistungen sowie sonstige Betriebsausgaben. | Arbeitskosten, dazu gehören Gehälter und Löhne für das Abteilungsmanagement, Köche und Küchenpersonal, Servicekräfte, Bankettkräfte und Barmänner. Andere Betriebsausgaben für feines Porzellan, Besteck, Wäsche, Restaurant- und Küchenzubehör, Menüs, Drucksachen und Sonderaktionen. Kosten für den Verkauf von Lebensmitteln, Getränken, audiovisuelle Kosten. | Eigentümer-spezifische Ausgaben. Investitionsausgaben (z. B. neue Küchenausstattung). Umsatz-/Ausgaben für den Zimmerservice, die nicht mit F&B in Verbindung stehen |
Golf, Spa, Parken (und andere Betriebsbereiche) | Arbeitskosten, Kosten aus dem Einzelhandel, Golf- und Spabetrieb, Golfplatzpflege. Zu den Aufwendungen sonstiger operativer Ressorts gehören die Ausgaben (Arbeit und andere), die vom Gewinn anderer operativer Ressorts abgezogen werden, wie Garage, Wäscherei, Sporteinrichtungen und Souvenirladen. | Erträge aus oder Ausgaben für von Drittanbieter betriebene Abteilungen (sollten nur als sonstige Einnahmen (Netto) ausgewiesen werden). Eigentümer-spezifische oder Kapitalinvestitionen. |
Verwaltung und Allgemeines | In dieser Kategorie finden sich Personal- und sonstige Ausgaben für Hotelleitung, Personalabteilung, Schulung, Sicherheit, Büropersonal, Controlling und Buchhaltung. Alle sonstigen Ausgaben dieser Kategorie beinhalten Büromaterial, Computerservices, Buchhaltungs- und Anwaltsgebühren, Kreditkartengebühren, gästeunabhängiger Transport sowie Reisekosten und Spesen. | Persönliche Ausgaben des Eigentümers. Investitionsausgaben (z. B. Büro Renovierungen). Ausgaben für andere Abteilungen (z. B. F&B oder Zimmerkosten). |
Informationen und Telekommunikation | Arbeitskosten
| Investitionsausgaben (z.B. neue IT-Infrastruktur) Ausgaben für gästebezogene Services (z.B. Gäste-WLAN, das den Räumen oder anderen betrieblichen Abteilungen zugeordnet wird) |
Sales und MarketingMarketingausgaben beinhalten den Personalaufwand für Vertriebs- und Marketingmitarbeiter, Direktvertriebskosten, Werbung, Reisekosten von Vertriebspersonal sowie kommunales Engagement. | Arbeitskosten Die von Franchiseunternehmen veranschlagten Gebühren für Lizenzierung, Branding und Benennung der Immobilie | Treuepunkte, die aufgrund eines Problems mit dem Gästeservice vergeben wurden, werden in den sonstigen Ausgaben erfasst (Tabelle 5). Franchisegebühren für Zimmerreservierungen, die an die Marke gezahlt werden, werden im Bereich Zimmer erfasst. |
Energie, Wasser und Abfall | Strom, Kraftstoff und Gas, erneuerbare Energie, Wasser und Abwasser, Mülldeponie, recycelter Abfall Dazu gehören Strom, Kraftstoff (Öl, Gas und Kohle), Wasserdampf nicht aus eigener Quelle und Wasser. Dazu zählen zentrale Anlagen- und Energiemanagementsysteme. | Kapitalverbesserungen (z.B. neue Boiler, Solarpanels – die kapitalisiert sind) Ausgaben für andere Abteilungen (z. B. Abfallbeseitung bei Speisen und Getränken, sollten entsprechend berücksichtigt werden) |
Reparatur und InstandhaltungDazu gehören Kosten für die Instandhaltung der physischen Anlagen des Hotels (Gebäude, Grundstücke, Equipment), um die Rendite für die Eigentümer zu steigern und andere Abteilungen zu unterstützen | Reparaturen und Wartung: Kosten für die allgemeine Instandhaltung und Reparaturen im Gebäude Landschaftsgestaltung und Grundstücke: Pflege von Außenbereichen, einschließlich Schneeräumung, falls zutreffend | Kosten für Strom, Wasser und Abfallbeseitigung befinden sich nun im zugedachten Abschnitt. Große Verbesserungen oder ein Anlagenaustausch (wie neue Dächer oder HVAC-Systeme) werden über eine Rücklage für Ersatzbeschaffung bzw. Instandhaltungsrücklage abgedeckt und nicht direkt im POM ausgegeben. |
Managementgebühren und Fixkosten | Anreiz- und Managementgebühren Gebühren, die von Managementorganisationen für Verwaltungs- oder leitende Dienste veranschlagt werden. Umfasst sowohl Basis- als auch Anreizgebühren. | Franchisegebühren (zugeordnet zu Vertrieb und Marketing)
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Nicht-Betriebseinkommen und -ausgaben
Nicht einbeziehen:
- Alle Betriebsausgaben (diese sollten dem richtigen Bereich zugeordnet werden)
- Eigentümer-spezifische Ausgaben in den Betriebskostenaufstellungen
Abteilung:
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Einnahmen | Nicht-operative Erträge, wie Zinsen, Investitionseinnahmen, Divenden oder andere Einnahmen, die nicht mit dem Hotelbetrieb zusammenhängen
| Investitionseinnahmen, Steuern, Abschreibungen und Amortisierung Persönliche Ausgaben des Eigentümers (Anlagenmanagment, Finanzierung) |
Austauschreserve | Für den Austausch von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Ausrüstung (FF&E) im Laufe der Zeit
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Miete | Beinhaltet Gebühren für die Miete von Grundstücken und/oder Gebäuden sowie Kapitalmieten für die Vermietung von Datenverarbeitungsgeräten, Telefonanlagen und anderen größeren Gegenständen.
| Betriebsausgaben (diese sollten dem entsprechenden Bereich zugeordnet werden) Eigentümer-spezifische Ausgaben (Anlagenverwaltung, Finanzierung) Kapitalverbesserungen (große Renovierungen, Ersatz) |
Grundsteuer | Beinhaltet Gebühren für die Miete von Grundstücken und/oder Gebäuden sowie Kapitalmieten für die Vermietung von Datenverarbeitungsgeräten, Telefonanlagen und anderen größeren Gegenständen.
| Kapitalverbesserungen Steuern, die nicht mit der Immobilie in Verbindung stehen (z. B. MwSt./GST auf Verkäufe – diese sind von der Immobiliensteuerberichterstattung ausgeschlossen)
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Versicherung | Kosten für die Versicherung des Hotelgebäudes und des Inhalts gegen Feuer, Wetter, Sprinklerleckagen, Kesselexplosionen, Glasbruch oder andere Gefahren. Beinhaltet alle Versicherungen außer der Arbeiterunfallversicherung.
| Die Arbeiterunfallversicherung (dies wird unter den Arbeitskosten ausgewiesen)
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Andere feste Gebühren | Bezieht sich auf Finanzierungsleasing für Datenverarbeitungsgeräte, Telefonausrüstung und andere wesentliche Anlagenteile.
| Betriebsausgaben
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Eigentümerausgaben | Alle anderen Ausgaben, die nicht mit dem Betrieb des Hotels verbunden sind, wie Eigentümerausgaben, Zinsen, Einkommensteuer, Abschreibungen und Amortisierung.
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Vollständig outgesourcte Arbeitskosten | Kosten für Drittanbieterarbeit, um all die Arbeiten auszuführen, die nciht von den Hotelangestellten übernommen werden können (z.B. Hauswirtschaft, Security-Personal, Wäscherei, Landschaftsgärtnerei, Spa-Mitarbeiter, Engineering-/Maintenance-Teams, F&B-Servicepersonal). Outgesourctes Personal zur Unterstützung in Peakzeiten, bei Saisonbedarf und als temporäre Einsatzkräfte. | Jegliche Lohnsteuer, Sozialleistungen, Löhne, Gehälter oder verwandte Kosten für Hotelmitarbeiter (dies gehört zur Abteilungsarbeit) Outgesourcte Services, die projektbasiert sind, natürliches Kapital oder nicht betriebsgebundenes (z.B. für Renovierungsanbieter, Großreparaturen, Systeminstallationen, IT-Hardwareprojekte). |
Vollzeitäquivalent
- Einbeziehen: Alle Mitarbeiter (Management und Nicht-Management), die in der Abteilung arbeiten, einschließlich Teilzeitkräfte (umgebaut in FTE).
- Ausgenommen: Ausgelagerte Arbeit (es sei denn, es ist durch die lokale USALI-Anpassung erforderlich).
- Verwenden Sie die tatsächlich geleisteten Stunden, geteilt durch die Standardarbeitswoche, um FTEs zu berechnen.
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